ist es, Kinder stark zu machen und sie vor Suchtgefahren zu schützen. Die Erfahrung lehrt, dass vor allem die Kinder später gefährdet sind, die nur Konsum und Passivität kennen.
Spielzeugfrei, das heißt, nichts ist vorgegeben - stattdessen beratschlagen die Kinder im Morgenkreis, was sie tun möchten, welches Material sie dafür brauchen und wer ihnen dabei helfen kann.
Nach dem Morgenkreis gehen die Kinder in ihren oder in andere Räume, in denen sie ihre Ideen verwirklichen können. Ohne Spielzeug müssen sie sich selbst etwas einfallen lassen, sie lernen zu suchen, zu finden, zu erschaffen, sich zu langweilen, zu beobachten, sich anzustrengen und auch Enttäuschungen wegzustecken, .
Gerade eigene Ideen umzusetzen macht stolz und stark. Menschen, die diese Kompetenzen entwickeln können, werden seltener abhängig, weniger krank und haben weniger Angst vor Misserfolg und Schwierigkeiten.
Während wir Erzieherinnen lernen, uns zurückzunehmen und zu beobachten, nutzen die Kinder die Chance, eigene Bedürfnisse zu spüren und eigene Wege zu finden.
Die Kinder sprechen mehr miteinander, viele Ideen entstehen in der Gruppe, Probleme löst man gemeinsam, es wird diskutiert und ausgehandelt, geträumt und gebaut. Es wächst das Selbstvertrauen der Kleinen und sie werden selbständiger. |